Zahnspangen - Kieferorthopädie

 

   

Die Kieferorthopädie ist ein Spezialgebiet der Zahnheilkunde, das sich mir der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen befasst.

 

Zahn- und Kieferfehlstellungen sind nicht immer genetisch bedingt. Ein hoher Anteil ist vermeidbar und wird durch Karies sowie unzweckmäßige Flaschensauger und Nuckeln über das Säuglingsalter hinaus verursacht.

 

Zahlreiche Zahn- und Kieferfehlstellungen beeinträchtigen Funktion und Ästhetik des Gebisses und führen zu Überlastungen einzelner Zähne oder zu Kiefergelenksbeschwerden. Weiters entstehen Verspannungen der Kaumuskulatur, die Kopfschmerzen und Migräne auslösen können.

 

Korrekturen von Zahnfehlstellungen haben also neben dem ästhetischen und präventivzahnmedizinischen auch einen bedeutenden funktionellen Nutzen.

 

Die kieferorthopädische Therapie umfasst:

  • kostenloses Beratungsgespräch
  • genaue kieferorthopädische Diagnostik (Modell-, Röntgen-, Fotoanalyse) und Fallplanung
  • individuelle Behandlung mittels abnehmbarer oder festsitzender Zahnspange
  • engmaschiges Mundhygieneintervall/Prophylaxe

 

Abnehmbare Zahnspangen werden bei Kindern im Wachstum verwendet. Diese Art von Spangen beeinflusst die Stellung der Zähne im Ober- oder Unterkiefer. Man kann mit ihnen beispielsweise den Zahnbogen verbreitern oder verlängern, Lücken öffnen oder schließen. Sie kommen auch zum Einsatz, um nach dem vorzeitigen Ausfallen von Milchzähnen den Platz für die bleibenden Zähne zu halten.

 

Festsitzende Zahnspangen: Alle Zähne werden mit Brackets beklebt, durch die ein Draht läuft, der zur Korrektur der Zahnstellung dient. Durch diesen Drahtbogen und spezielle Hilfselemente wie zum Beispiel Druckfedern werden die Zähne in die gewünschte Position bewegt. Nach einem individuellen Zeitraum wird ein neuer Draht eingesetzt.
Es sind Metallbrackets oder aber auch zahnfarbene (ästhetische) Keramikbrackets erhältlich.

 

invisalign®: ermöglicht eine Zahnkorrektur mit unsichtbaren Zahnschienen. Die durchsichtigen Kunststoffschienen werden ca. alle 2 Wochen gegen neue ausgewechselt und führen so Schritt für Schritt zu einer Stellungsänderung der Zähne. Der aktiven kieferorthopädischen Behandlung mit herausnehmbaren oder festsitzenden Geräten folgt eine passive Behandlungszeit zur Sicherung und Stabilisierung der neuen Zahnstellung (Retentionszeit). Während der aktiven Behandlungszeit sind neben der intensiven Mitarbeit des Patienten regelmäßige Kontrollsitzungen und ein engmaschiges Mundhygieneintervall erforderlich.

 

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